Aktivitäten

Blackout – wenn kein Strom mehr fließt

Strom ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wie stark die Elektrifizierung in unseren Alltag eingreift und was das bei einem Blackout für unsere Region bedeutet, wird sich der Verein LDA in einem eigenen Projekt ansehen.

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Blumenparadies – Mein Beitrag zum Artenschutz

Der Verein Lebensraum Donau-Ameisberg lädt dazu ein, auch in diesem Jahr die Region mit Blumenwiesen, Blühstreifen, Wildblumenfeldern erblühen zu lassen. Dazu haben wir mit Gärtnereien der Region spezielle Saatgutmischungen besprochen, die dort für die Aussaat käuflich zu erwerben sind.

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Silvester 2020 – „Feiern ohne Feuern“

Feuerwerke sind zwar für einen kurzen Moment hübsch anzuschauen, aber
höchst problematisch in punkto Herstellung, Sicherheit, Umwelt- und Luftverschmutzung,
Lärmbelastung, Tierwohl und mehr.
Wir, vom Verein Lebensraum Donau-Ameisberg wollen deshalb auch heuer
wieder ein Zeichen setzen und rufen daher die gesamte Bevölkerung auf, den
Jahreswechsel ohne Einsatz von Böller und Raketen zu feiern.

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Europäische Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2020 – Radln & Wandern zum Ameisberg

Unter dem Titel „Mein Auto hat heute frei“ hat der Verein Lebensraum Donau-Ameisberg die Bevölkerung am Sonntag 20. September zum Radln und Wandern zu Ameisberg eingeladen. Bei herrlichem Sommerwetter, das nicht schöner hätte sein können, sind verteilt auf den ganzen Tag  rund 150 Personen dieser Einladung gefolgt. Die Besucher erhielten als Anerkennung für ihre Anstrengungen ein „Genusspäckchen“ und 1 Gratisgetränk (Apfel od. Birnensaft).
Mit dieser Veranstaltung wollte der Verein Lebensraum Donau-Ameisberg einmal mehr ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und darauf hinweisen, dass wir die Art wie wir uns fortbewegen überdenken müssen.

Verleihung des Nachhaltigkeitspreises 2020 an Dr. Bernhard Lang

Bei der Aktion „Mein Auto hat heute FREI“ am 20.September 2020 am Ameisberg wurde der Nachhaltigkeitspreis an Dr. Bernhard Lang aus Sarleinsbach verliehen

Max Wiederseder und Franz Radinger hielten die Laudatio für den Würdigen Preisträger und gaben Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten von Hr. Lang.

Bei Bernhard Lang ist die 3. Säule der Nachhaltigkeit – das Soziale, die Menschlichkeit – besonders stark ausgeprägt. Ein besonderes Markenzeichen ist zusätzlich sein langer Atem.
Seit Gründung des SOM (Sozialsprengel Oberes Mühlviertel), also seit 1981, ist er dort als Funktionär freiwillig engagiert. Nahezu 40 Jahre im Sozialbereich in führender Position tätig sein – das ist schon ein besonderer Verdienst! Den Start vom Langzeitwohnheim St. Severin im Zentrum von Sarleinsbach hat er in zahllosen Diskussionen leidenschaftlich vertreten.

Heute liegen die Vorteile auf der Hand – das war bei Leibe nicht immer so! Bernhard erkannte frühzeitig die Chancen einer solchen Einrichtung und kämpfte mit viel Einsatz für dieses Projekt, das heute unbezahlbare Vorteile bringt!

Auch heute ist er genauso noch am Puls der Zeit. So wird aktuell viel von den bemerkenswerten Leistungen von pflegenden Menschen geredet. Dank einer Initiative von Bernhard gibt es beim SOM schon mehrere Jahre eine Arbeitsgruppe, in der pflegende Angehörige durch Fachvorträge und Erfahrungsaustausch wohltuende Abwechslung finden.

Musikalische Umrahmung der Preisverleihung durch Vroni und Hans Falkinger

Resillienz
Das Thema Resilienz, zu Deutsch „Was Menschen stark macht“, ist heute in aller Munde. In unserer Region ist Resilienz eng mit Bernhard Lang verbunden. Bereits zu einer Zeit wo das Wort noch als Fremdwort galt, hat er erkannt, dass dies ein absolutes Zukunftsthema ist und hielt zahlreiche Vorträge dazu. Die Gegenwart bestätigt die Richtigkeit seiner Einschätzung.
Mut machen, Hoffnung geben, Selbstvertrauen stärken, Chancen nutzen – das ist seine Mission!  Er ist einfach ein kreativer, innovativer Visionär der das Herz am rechten Fleck hat.

Dazu passt ganz genau sein Lieblingszitat von Felix Gottwald:
Wer soll dir vertrauen, wenn du dir selbst nicht vertraust?“

Auf seinen einzigartigen Humor weist sein Lieblingsspruch hin:
„Du hast keine Chance, also nutze sie!“

Im ARCUS Sozialnetzwerk war Bernhard Lang viele Jahre als Aufsichtsrat freiwillig engagiert. Mit nachhaltigem Erfolg, denn heute finden bei ARCUS  mehr als 400 Menschen einen attraktiven Arbeitsplatz in Wohnnähe! Arbeitsplätze in der Region – das schafft Lebensqualität, das stärkt das Land!
Er ist ein sozialer Langstreckenläufer! Wie ein Marathonläufer teilt Bernhard seine Kräfte klug ein und schafft so auch nach langer Zeit noch einen beeindruckenden Zielsprint!

Dr. Bernahrd Lang mit dem Nachhaltigkeitspreis auszuzeichnen – das ist eine sehr gute Entscheidung!

Herzliche Gratulation im Namen des gesamten LDA-Vorstandes.

Update für das Energierad

Die Grundidee zum Projekt war Energie erlebbar, begreifbar und am eigenen Körper spürbar zu machen. Das Energierad wurde im Jahr 2012 anlässlich der 400 Jahr-Feier der Marktgemeinde Lembach im Mühlkreis von zahlreichen Tüftlern der Region entwickelt und „gebaut“. Finanziert wurde es von der Marktgemeinde Lembach und dem Verein Lebensraum Donau-Ameisberg.

Nach zahlreichen Einsätzen in den verschiedensten Gemeinden zeigte es im Laufe der Zeit doch merkbare Verschleißerscheinungen an Messmechanik und Energieanzeige. Sie sind das eigentliche Herzstück, denn dadurch wird sichtbar, dass es viel Anstrengung braucht um eine kleine Menge Strom zu produzieren.

Darum wurde im Jahr 2018 der Entschluss gefasst, das Energierad zu überarbeiten. Alois Lauss und Wolfgang Thaller (vom LDA-Vorstand) machten sich auf die Suche nach geeigneter Unterstützung und wurde in der HTL- Neufelden fündig.

Projektteam Energierad

Mit Hilfe einiger Schüler konnte die Anzeige auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Über den Hauptbetreuungslehrer Dipl.-Ing. Thomas Stockinger wurde der Kontakt hergestellt und das Energierad dann in einer Projektgruppe der 4. Klasse bearbeitet. Die Schüler Sebastian Bogner, Michaela Spindelbalker und Niklas Mitheis aus dem Bereich Automatisierungstechnik haben die mechanischen Teile hergestellt und montiert um damit die Bewegung in messbare Energie umzuwandeln.

Zur neuen Visualisierung wurde eine eigene App programmiert, wobei die Schüler von Dr. Dipl.-Ing. Herbert Grömer und Ing. Franz Raab unterstützt wurden. Damit wird beindruckend sichtbar, wie viel Energie man durch das Bewegen der Riesenhamsterräder erzeugen kann.

Am 21. September hatten die Schüler die Gelegenheit bei der Landesgartenschau in Aigen-Schlägl ihr gelungenes Projekt zu präsentieren.

Wir, der Verein Lebensraum Donau Ameisberg, möchten uns bei allen Beteiligten noch einmal recht herzlich für ihren tatkräftigen Einsatz bedanken. Für einen Menschen ist es kaum möglich an einem Tag mit seiner Muskelkraft 1 KWh elektrischen Strom zu erzeugen, doch wir beachten oft nicht, wie leichtsinnig und unnütz wir 1 KWh elektrische Energie vergeuden.