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FAIRytale fairändert Mode

Vortrag von Ingrid Gumpelmaier-Grandl am Fr, 25.09.26 um 19:30 am Pfarrheim Sarleinsbach

Fairänderung groß in Mode!
Die Designerin Ingrid Gumpelmaier-Grandl gewährt Einblicke hinter die Kulisse des öko-fairen Modelabels FAIRytale
und in ihr Leben zwischen Eferding und Kathmandu /Nepal.

Regionale & globale FAIRänderung groß in Mode:
mit einem OÖischen nachhaltigen Modelabel hinter die Kulissen blicken

Anlässlich des Jubiläums „10 Jahre Fair Trade Region“ erzählt Ingrid Gumpelmaier-Grandl über ihr Modelabel „FAIRytale“. Sie gehört zu den Pionierinnen der Fair Fashion-Bewegung in Österreich und lädt ein, hinter die Kulisse des Fair Trade-Modelabels zu blicken. „Think global, act local-live glocal!“ ist ihre Devise. Es gibt viele Wege, unsere Kleiderschränke nachhaltig umzugestalten, Fair Trade Mode zu kaufen ist eine Möglichkeit, meint die Eferdingerin. Die Kollektionsgestaltung richtet sich nicht nur danach, was für uns als KonsumentInnen gut wäre, sondern sie richtet sich auch nach den Bedürfnissen der ProduzentInnen. Das oberste Credo ist: „Arbeiten von Mensch zu Mensch“ und somit darauf zu achten, dass es Arbeit für alle im Netzwerk gibt. Eine globale, solidarische Wirtschaft muss die Bedürfnisse aller entlang der Lieferkette im Auge haben.

Im Laufe der Jahre hat sie sich viele kleine Produktionspartner in Nepal gefunden, mit denen sie genau das macht, so hat sie eine Photovoltaikanlage am Dach der Schneiderei gebaut, ein neues Gebäude für die Stoffdruckerei, in der die Stoffe per Hand bedruckt werden usw.

Sie stärkt ihre Partner darin, einerseits langsam ein bisschen zu modernisieren und gleichzeitig altes Handwerk zu bewahren. Gemeinsiam versucht man, Zugang zu nachhaltigen Materialien zu schaffen und ein breitgefächertes Produktsortiment zu entwickeln.

Gleichzeitig sieht sie aber auch die Sorgen der kleinen Geschäfte bei uns und tut alles, um diese zu stärken. Mittlerweile gibt es FAIRytale in über 150 Geschäften zu finden, darunter viele Weltläden. Dort ist die Begegnung im „echten Leben“ entscheidend, man spricht mit Menschen und erfährt über den Hintergrund der Produkte. Die Frequenz in den Geschäften, das Beleben der Städte oder auch unsere Besuche von Gruppen bei uns im Atelier stellen das Mensch sein in den Vordergrund, es darf nicht immer nur um die digitale Präsenz, Produktinszenierung, Reichweite und Datenerfassung gehen. Am Ende sollen die Maschinen hilfreich sein, der Mensch und die Natur aber im Mittelpunkt.

Diese Überzeugung gemixt mit Kreativität, Herzblut und Zusammenhalt sind die Stärke des Fair Trade Projekts, das mittlerweile mehrfach ausgezeichnet wurde!

Fairytale macht Mode von XS – 3XL für Frauen.Ein kleines Sortiment gibt’s auch für Männer und Kinder. Die Modelle sind von schlicht über raffiniert bis zu folkloristisch & von Kollektion zu Kollektion untereinander kombinierbar. Ein immer größer werdendes Sortiment bei FAIRytale sind Deko- und Geschenksartikel, die alle mit HI- also Herz-Intelligenz- designt werden.

 

 

 

 

MODENSCHAU FAIR GENIESSEN

Fair Genießen Modenschau

Nachhaltige Mode im Mittelpunkt einer vielseitigen Veranstaltung

Lembach stand am Samstag, dem 25. April 2026, ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit, Fairness und bewusstem Konsum. Der Verein Lebensraum Donau Ameisberg (LDA) lud unter dem Motto „Wear Fair, Feel Good“ zu einer Veranstaltung in die Alfons-Dorfner-Halle, die Kulinarik und Mode auf ansprechende Weise miteinander verband. Im Zentrum stand dabei eine Modenschau, die eindrucksvoll zeigte, wie vielseitig und modern fair produzierte Kleidung heute sein kann.

Bereits ab 15 Uhr bot die Veranstaltung ein breites Programm. Besucherinnen und Besucher konnten sich bei regionalen Ausstellerinnen und Ausstellern über fair produzierte Kleidung informieren und diese direkt vor Ort erwerben. Ergänzt wurde das Angebot durch eine Chill-Area mit Selfie-Spot sowie ein Kinderprogramm, das auch jüngeren Gästen einen Zugang zum Thema Nachhaltigkeit ermöglichte. Parallel dazu sorgten Schülerinnen der BBS/HLW Rohrbach für das kulinarische Angebot: Mit süßen und pikanten Speisen wurde ein bewusst gewählter Fokus auf regionale und nachhaltig produzierte Lebensmittel gesetzt.

Ein weiterer Programmpunkt war der Kleidertausch unter dem Motto „Bring 3 und nimm 3“. Dabei konnten gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben und gegen andere eingetauscht werden. Dieses Konzept fand großen Anklang und unterstrich den Gedanken der Ressourcenschonung und Wiederverwendung.

Auch handwerklich Interessierte kamen auf ihre Kosten: Beim Mühlviertler Nähtreff wurden Workshops zum Thema Upcycling angeboten. Besucherinnen und Besucher konnten selbst aktiv werden und beispielsweise Brotbeutel aus regionalem Leinen anfertigen. Ergänzend dazu wurden bereits gefertigte Nähstücke ausgestellt, die die kreative Vielfalt nachhaltiger Textilverarbeitung zeigten.

Der Höhepunkt des Tages folgte schließlich am Abend mit der Modenschau. Mehrere österreichische Unternehmen präsentierten ihre Kollektionen auf dem Laufsteg und zeigten, dass faire Mode keineswegs Verzicht bedeutet, sondern stilvoll, modern und vielseitig sein kann. Zu den teilnehmenden Labels zählten ECO (ethically correct outfits), Mawasi, Fairytale Fashion, NFF Natur-Faser-Fölser, Filz & Freude sowie frecher Zwerg.

Ein besonderer Abschluss der Modenschau wurde von der Business & Design School Lentia gestaltet. Schülerinnen des Modezweigs präsentierten ihre selbst entworfenen und gefertigten Kleidungsstücke. Die Kollektion überzeugte durch Kreativität, handwerkliches Können und ein klares Bekenntnis zu nachhaltigen Materialien und Produktionsweisen.

Die Veranstaltung „Fair Genießen Modenschau“ verdeutlichte, dass Nachhaltigkeit in vielen Bereichen des Alltags umsetzbar ist – von Kleidung über Ernährung bis hin zu Konsumverhalten. Durch die Kombination aus Information, Mitmachangeboten und einem ansprechenden Rahmenprogramm gelang es dem Verein Lebensraum Donau Ameisberg, ein breites Publikum anzusprechen und für das Thema zu sensibilisieren.

TEXT: Romeo Platil (Schüler der Business und Design School Lentia)
FOTOS: © Foto Stoebich e.U. undLeona Cimesa (Schülerin der Business und Design School Lentia)

 

Maya Paya Kimsa

Brücken der Hoffnung!

Vortrag von Martin Berndorfer am Fr, 27.03.26 um 19:30 am Gemeindeamt Pfarrkirchen:

Maya Paya Kimsa begleitet Kinder, Jugendliche und Familien in Situation Straße in El Alto, Bolivien.
Der Vortrag veranschaulicht die Lebensrealität, geprägt von Gewalt und Ausgrenzung – aber genauso auch von Vertrauen, Beziehung und kleinen Schritten, die neue Wege eröffnen und den Jugendlichen Halt, Würde und Zukunftsperspektiven geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Silvester 2020 – „Feiern ohne Feuern“

Feuerwerke sind zwar für einen kurzen Moment hübsch anzuschauen, aber
höchst problematisch in punkto Herstellung, Sicherheit, Umwelt- und Luftverschmutzung,
Lärmbelastung, Tierwohl und mehr.
Wir, vom Verein Lebensraum Donau-Ameisberg wollen deshalb auch heuer
wieder ein Zeichen setzen und rufen daher die gesamte Bevölkerung auf, den
Jahreswechsel ohne Einsatz von Böller und Raketen zu feiern.

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